Inklusionsveranstaltung

16. Februar 2011: Am 27. Januar hatte ich eine Einladung zur Impulsveranstaltung Inklusion im Sitzungssaal des Landratsamtes in Darmstadt.
 Ich war sehr gespannt, weil Frau Ines Boban und Professor Andreas Hinz, die den  „Index zur Inklusion“  entwickelten, als Referenten eingeladen waren.

Beim Down-Syndrom Kongress 2002 in Potsdam habe ich sie persönlich kennen gelernt. 
Ich habe dort einige Vorträge von ihnen besucht und war begeistert.
 Deshalb freute ich mich, dass sie mich noch kannten und begrüßten. 
Nachdem Deutschland die Behindertenrechtskonvention unterschrieben hat, soll auch das hessische Schulgesetz novelliert werden.
 Das Staatliche Schulamt möchte die Erfahrungen von Frau Boban und Professor Hinz hierfür nutzen.
 Wie immer war der Vortrag sehr interessant.

Inklusion heißt, dass es keine Aussonderung mehr gibt, das bezieht sich nicht nur auf  Menschen mit Behinderung. 
Viele Menschen sind Außenseiter, egal ob Ausländer, Homosexuelle oder Zwitter usw.
 Es ist noch ein weiter Weg zur Inklusion und vielleicht werden wir sie nie wirklich erleben. 
Manche Menschen haben auch Angst davor. Einige Eltern kämpfen für die Inklusion und andere möchten dass ihre Kinder geschützt in Sondereinrichtungen leben.
 Ich finde es wichtig, dass jeder ein Recht auf gemeinsame Bildung hat und frei wählen kann, wo er leben will.

Fotoshooting unter Wasser mit den Wasserflöhen

1. Februar 2011: Am 22. Januar hatten wir wieder Tauchtraining. Diesmal gab es eine besondere Überraschung. Petra Minnasch, eine Unterwasserfotografin aus Frankfurt fotografierte uns und wir hatten viel Spaß.

Ich war schon oft beim Fotoshooting und es war auch immer ganz toll für mich. Aber mit Petra von Aquamarine Pictures war es wirklich ein ganz besonderes Erlebnis. Natürlich mussten erst Vorbereitungen getroffen werden. Als Hintergrund wurde ein großes Tuch im Schwimmbad befestigt und die Kamera bekam ein wasserdichtes Gehäuse. Bevor Petra uns bei den Übungen fotografierte, leuchtete sie den Bereich noch mit Unterwasserscheinwerfen aus.

Dann ging es mit dem Fotoshooting los und wir durften alle nacheinander Unterwasserfotomodel sein. Zuerst machte ich mit einigen Tauchern einen Kopfstand. Dann sollte ich mit meiner Tauchpartnerin alle Übungen machen, die ich bereits gelernt habe (erst die Maske ausblasen, dann abnehmen und wieder aufsetzen, Automaten aus dem Mund und wieder hinein nehmen usw.).
Wie immer spielten einige Eierlauf mit Tischtennisbällen, während andere nach Spielzeug tauchten. Einige Spielsachen waren nummeriert und mussten der Reihe nach geordnet werden.

Zu guter Letzt spielten wir noch eine Runde mit der Frisbeescheibe. Das finde ich besonders toll, weil alle Taucher mitspielen können.
Wie immer war die Zeit viel zu schnell vorbei und ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen.
Ich bin schon sehr gespannt auf die Fotos und werde sicher welche auf meiner Homepage zeigen. 
Petra hat auch angekündigt, dass dies nicht unser letztes Fotoshooting war.

Post von der Blindenhörbücherei

19. Dezember 2010: Als ich vor ein paar Tagen die neue Weihnachts-CD der Blindenhörbücherei aus dem Briefkasten holte, musste ich an die Zeit denken, als mein Onkel noch der Leiter und meine Tante für den Inhalt der CDs verantwortlich war. Sie wählte immer spannende Geschichten, Gedichte, Anspiele und wunderschöne Musik aus für die CDs zu Weihnachten und Ostern.

Ich war zwar noch sehr klein, aber von 1992 bis 2005 war ich immer dabei und durfte im Tonstudio kurze Geschichten vorlesen, Gedichte aufsagen, bei Anspielen mitwirken und mit meiner Tante und meiner Kusine Flötenlieder und –stücke einspielen. Das machte mir immer sehr viel Spaß und die 3000 Hörer waren begeistert.

Für die Kinder gab es immer mehrere extra Geschichten und Lieder.

Einmal bekam meine Tante eine Anfrage, ob sie nicht für ein schwer mehrfach behindertes Mädchen eine CD produzieren könnte.

Natürlich  erklärte meine Tante sich sofort dazu bereit und stellte mit viel Liebe eine CD zusammen.

Die ist so wunderschön geworden, dass ich sie heute noch gerne höre.

Nachdem ich für ein Portrait von mir bei den Dreharbeiten des ZDF für „Menschen – das Magazin“ eine selbst geschriebene Kindergeschichte im Tonstudio vorgelesen habe, bat mich der Nachfolger von meinem Onkel, eine Geschichte für seine Weihnachts- CD zu lesen.

So kommt es, dass ich in diesem Jahr wieder auf der CD zu hören bin.

Ich lese meine eigene Geschichte „Tina und Tom“.