Integration oder Sonderschule?

18. Oktober 2010: Ich heiße Carina Kühne, bin 25 Jahre alt und habe das Down-Syndrom. Weil ich nur die Integration (Kindergarten, Vorklasse, Grundschule und Sekundarstufe) kennen gelernt habe, kann ich eigentlich nichts zur Sonderschule sagen!

Aber ich denke, Integration ist besser, als Sonderschule, weil dem Schüler viel mehr Lernstoff angeboten wird, als in der Sonderschule. Wenn man dem Schüler nichts anbietet und zutraut, kann man nicht feststellen, was er alles leisten kann.
Ich wollte immer das Gleiche machen wie alle anderen Kinder.

Wenn ich eine gute Note bekam, habe ich gejubelt. Manchmal ging auch eine Arbeit daneben, aber, das war ja gar nicht so schlimm.
Ich wurde nie gemobbt oder zurückgesetzt und fühlte mich wohl. Ich gehörte einfach dazu und habe immer gern nachgeahmt, was die anderen Schüler machten.
Nur unter einer Grundschullehrerin hatte ich sehr zu leiden. Alle anderen Lehrer waren fair und sehr nett zu mir. 
Ich habe auch den ganzen Lehrstoff erarbeitet und die Schule mit einem guten Hauptschulabschluss beendet.

Selbst Englisch habe ich entgegen der Meinung von Fachleuten bewältigt. Es war mein Lieblingsfach und ich war Klassenbeste und bekam sogar eine 1 im Zeugnis. 
In der Sonderschule sind nur behinderte Schüler. 
In einer Integrationsklasse gibt es behinderte und nicht behinderte Schüler und beide können voneinander lernen. Man lernt Toleranz und Rücksichtnahme.
Meiner Meinung nach muss man selbst entscheiden, welche Schule man besuchen möchte.
Es gibt doch nur eine Welt und da gehören Behinderte und Nichtbehinderte zusammen.

Tina und Tom (Eine besondere Liebesgeschichte)

2008: Diese Geschichte habe ich beim EUCREA-Wettbewerb eingeschickt. Sie steht auch in dem Buch die liebe ist warm ich spüre sie beim herz (2008).

Tina, ein vierzehnjähriges Mädchen, das immer fröhlich und gut gelaunt ist wohnt mit seiner jüngeren Schwester Sabine und den Eltern in einem wunderschönen Einfamilienhaus in Groß-Umstadt. Die beiden Mädchen besuchen die Gesamtschule am Ort. Dort fühlen sie sich sehr wohl und haben auch viele Freunde. Tina hat das Down-Syndrom, trotzdem kommt sie in der Schule gut mit und ist voll integriert und akzeptiert. Nach Schulschluss gehen die beiden Schwestern gemeinsam nach Hause. Dort wartet die Mutter schon mit dem Mittagessen auf sie. Beim Essen erzählen die Mädchen was sie in der Schule erlebt haben. Dann machen beide ihre Hausaufgaben und treffen sich nachmittags mit Klassenkameraden.

Montags gehen beide in den Schwimmverein und am Donnerstag haben sie Klavierunterricht.

Der Vater arbeitet als Vertreter und kommt oft nur am Wochenende nach Hause.

Doch an diesem Donnerstag ist alles anders. Als Tina und Sabine vom Klavierunterricht nach Hause kommen, hören sie ihre Eltern schon vor der Tür streiten. Der Vater hat seinen Job verloren und ist sehr wütend. Die Mutter möchte gerne wieder arbeiten und meint: „Wenn Du nicht mehr die ganze Woche unterwegs bist, kannst Du Dich doch um die Kinder kümmern und ich verdiene das Geld!“

Leider fängt jetzt eine schlimme Zeit für die beiden Mädchen an.

Die Eltern streiten sich von Tag zu Tag mehr und als sie eines Tages aus der Schule kommen, werden sie schon erwartet. Der Vater teilt ihnen mit, dass sich jetzt einiges ändern wird. Die Eltern wollen sich trennen. Tina soll mit der Mutter nach Berlin ziehen und Sabine soll mit dem Vater in Groß-Umstadt bleiben.

Tina und Sabine sind verzweifelt und möchten unbedingt zusammen bleiben. Aber leider lassen die Eltern sich nicht umstimmen. Schon zwei Tage später kommt der Umzugswagen und die Schwestern müssen sich voneinander verabschieden.

Traurig steigt Tina zu der Mutter ins Auto. Sie mag gar nichts sagen. Die Mutter versucht sie zu trösten und erzählt ihr dass sie eine tolle Schule für sie gefunden hat und dass Tina bestimmt viele neue Freunde finden würde. Außerdem sei Berlin eine ganz wunderbare Stadt.

Spät am Abend treffen sie in der neuen Wohnung ein. Sie ist sehr modern, hell und freundlich aber doch sehr fremd für Tina. Weil der Möbelwagen erst am nächsten Tag kommen soll, schlafen Mutter und Tochter auf Luftmatratzen.

Am nächsten Tag kommt der Möbelwagen und die neue Wohnung wird eingeräumt.

Da Tina erst am nächsten Tag zur Schule muss, hilft sie erst mit beim Einräumen und sieht sich dann ein wenig in der Gegend um.

Eigentlich ist es sehr schön aber halt doch nicht so, wie in Groß-Umstadt. Tina wird von den Nachbarn komisch angeschaut und man tuschelt hinter ihrem Rücken.

Wie schön wäre es doch, wenn Sabine da wäre!

Dann beginnt Tinas erster Schultag in der großen Stadt. Die Mutter bringt sie hin. „Hoffentlich sind die Schüler hier auch so nett wie in meiner alten Schule!“ denkt Tina.

Dann melden sie sich im Sekretariat und gleich danach kommt auch schon die Lehrerin, eine sehr nette junge Frau. Sie erklärt, dass sie mit ihren Schülern gesprochen hat. Die Schüler wissen also, dass Tina das Down-Syndrom hat und sie sollen besonders nett zu ihr sein und ihr auch dabei helfen, sich einzugewöhnen.

Die Mutter verabschiedet sich und Tina geht mit der Lehrerin Frau Schneider in den Klassenraum.

Die Lehrerin stellt sie der Klasse vor und bittet sie, sich einen Platz zu suchen. Tina will sich auf den nächsten freien Platz neben einem Mädchen setzen, aber das meint nur, der Platz wäre besetzt. Nun geht Tina ganz nach hinten und setzt sich ganz allein auf den letzten Platz. Vom Unterricht bekommt sie nicht viel mit. Auch in der Pause kümmert sich keiner um sie. Natürlich ist sie froh, dass sie nach Schulschluss nach Hause gehen kann.

Die Mutter ist dabei, die Kisten auszupacken und die Schränke einzuräumen, als sie nach Hause kommt. Schnell kocht die Mutter eine Suppe und beide setzen sich an den Tisch zum Essen. Die Mutter merkt sofort wie bedrückt Tina ist. Sie fragt: „Warum bist Du so traurig Tina? Da kommen ihr die Tränen und sie schluchzt: „Ich möchte nie wieder in diese Schule gehen weil die anderen mich nicht mögen und wie Luft behandeln!“ Die Mutter tröstet sie und meint, dass sich das sicher bald ändern wird.

Weil Tina übernächste Woche Geburtstag hat, schlägt die Mutter vor, dass Tina einige Klassenkameraden einladen soll. Sofort setzt Tina sich hin und bastelt Einladungskarten. Sie hofft, dass die Mitschüler sich über die Einladungen freuen und verteilt sie. Aber keiner will zu ihr kommen, alle sagen: „ Du bist ja doof, zu Dir wollen wir nicht! Du bist ja ganz anders als wir. Mit Dir wollen wir nichts zu tun haben!“

Tina wird immer trauriger und setzt sich auf ihren Platz. Keiner beachtet sie und auch die Lehrer merken nicht, was los ist.

In der Pause wird sie von Tom einem Jungen aus der Nachbarklasse ganz besonders geärgert und gehänselt. Er stellt ihr sogar ein Bein und sie fällt hin. Aber Tina traut sich nicht etwas zu sagen und verkriecht sich in die hinterste Ecke.

Am nächsten Tag verkündet die Lehrerin, dass die zwei Parallelklassen in der nächsten Woche einen Ausflug ins Badeland machen wollen. Alle sollen einen schönen Tag erleben.

Tina schwimmt zwar sehr gerne, aber sie hat Angst, wieder abgelehnt zu werden.

Die Mutter hat inzwischen ihre neue Arbeit angefangen und gar keine Zeit mehr für Tina. Sie reden kaum noch miteinander.

Am kommenden Montag findet der Ausflug statt. Alle Schüler steigen in den Bus und setzen sich. Tina steigt als letzte ein und will sich gerade auf einen freien Platz neben eine Klassenkameradin setzen, als diese ihr einen Schubs gibt und sie anfaucht: „Verschwinde, hier sitzt mein Freund. Setz Dich woanders hin!“

Da setzt sich Tina ganz allein hinten hin und schaut traurig aus dem Fenster. Am liebsten würde sie sich in ein Flugzeug setzen und zu ihrer Schwester und ihren alten Freunden fliegen!

Hier gefällt es ihr gar nicht. Keiner mag sie, keiner spricht mit ihr oder will etwas mit ihr zu tun haben.

Aber als sie bei dem tollen Schwimmbad ankommen, freut sie sich doch etwas, weil sie so gerne schwimmt.

Hoffentlich wird sie nicht wieder geärgert! Aber sie hat Glück, die anderen Schüler beachten sie gar nicht. Alle toben wild durcheinander. Sogar Tom aus der Parallelklasse lässt sie in Ruhe. Tina genießt es, im Schwimmbad zu sein. Zwischendurch beobachtet sie die anderen Badegäste. Die Lehrerin unterhält sich mit dem Bademeister und die meisten Schüler schwimmen bei dem schönen Wetter im Freien.

Da bemerkt Tina, dass Tom mit einem Affenzahn die Rutsche heruntersaust und mit dem Kopf an die Kante stößt. Als sie sieht, dass er mit dem Kopf nach unten bewusstlos im Wasser schwimmt, rennt sie zu ihm hin und zieht ihn aus dem Wasser. Tom blutet aus einer großen Platzwunde am Kopf. Keiner außer ihr hat bemerkt, was passiert ist. Deshalb ruft sie ganz laut um Hilfe und kümmert sich weiter um Tom. Die Lehrerin und der Bademeister kommen sofort um zu helfen. Auch die anderen Kinder kommen angerannt und bilden einen großen Kreis um sie. Während die Lehrerin und der Bademeister noch Erste Hilfe leisten, rennt Tina in die Umkleidekabine, holt ihr Handy und ruft den Notarzt.

Als sie ins Schwimmbad zurückkommt, liegt Tom immer noch bewusstlos am Boden und der Bademeister will gerade den Notarzt verständigen. Da ruft Tina: „Der wird gleich kommen, ich habe schon angerufen!“ 

Tatsächlich hört man schon die Sirene und gleich danach kommt der Notarzt mit den Sanitätern in die Halle gerannt.

Zum Glück ist es noch nicht zu spät und sie können Tom helfen.

Er bekommt einen Kopfverband und eine Infusion bevor er auf eine Trage gehoben wird. Dann bringen die Sanitäter ihn in den Rettungswagen und er wird ganz schnell mit Blaulicht ins Krankenhaus gefahren.

Alle Schüler und die Lehrerin bleiben zurück. Tina soll erzählen, was passiert ist und wie sie geholfen hat. Alle schauen bewundernd zu ihr auf. Keiner hätte ihr das zugetraut.

Auch die Lehrerin lobt sie für ihren tollen Einsatz. Dann ziehen sie sich wieder an und steigen in den Bus. Auf der Heimfahrt ist Tina nicht alleine. Alle wollen neben ihr sitzen und nun sagt auch keiner mehr sie sei blöd.

Am nächsten Tag verabredet Tina sich mit Susanne einem Mädchen aus ihrer Klasse. Sie besuchen Tom im Krankenhaus. Dem geht es schon wieder viel besser und er staunt ordentlich, als Susanne ihm erzählt, was Tina alles für ihn getan hat.

Natürlich freut er sich sehr darüber. Er entschuldigt sich dafür, dass er Tina so sehr geärgert hat und fragt sie ob sie seine Freundin sein möchte. Tina bekommt einen roten Kopf und wird ganz verlegen vor Freude. Natürlich möchte sie seine Freundin sein.

Bald verabschieden sich Susanne und Tina von Tom und gehen zu Tina nach Hause.

Auf einmal haben die beiden Mädchen sich viel zu erzählen und sind richtige Freundinnen.

Auch in der Schule hat Tina keine Probleme mehr. Nun mögen sie alle und helfen ihr gerne, wenn sie Probleme hat.

Tina denkt zwar immer noch oft an ihre Schwester, aber eigentlich gefällt es ihr jetzt auch ganz gut in Berlin.

Es ist gar nicht mehr so schlimm, dass die Mutter erst abends spät von der Arbeit kommt. Nachmittags besucht sie Tom im Krankenhaus. Es geht ihm schon wieder recht gut und er kommt auch bald wieder nach Hause. Eigentlich ist Tom ein ganz netter Junge und seine Eltern sind auch nett zu Tina.

Ausgerechnet an Tinas Geburtstag kommt Tom aus dem Krankenhaus.

Tinas Mutter hat sich frei genommen und eine Überraschung für ihre Tochter vorbereitet.

Um drei Uhr Klingelt es an der Tür. Tina kann es kaum glauben. Da steht doch Tim mit zehn weiteren Klassenkameraden vor der Tür. Alle haben Tina Geschenke mitgebracht und singen ihr ein Ständchen. Es wird eine wunderbare Geburtstagsfeier und Tina ist richtig glücklich.

In der nächsten Zeit ist sie oft mit Tom zusammen. Sie treffen sich nach der Schule, machen zusammen Hausaufgaben, gehen ins Kino und unternehmen viel gemeinsam. Tom zeigt ihr Berlin. Berlin ist wirklich eine tolle Stadt.

Sie reden auch viel miteinander. Tom erklärt Tina: „Ich habe immer nur gedacht, dass Menschen mit Down-Syndrom dumm sind. Aber nun weiß ich, dass es nicht stimmt. Tina, Du bist echt ein ganz tolles Mädchen und ich habe mich richtig in Dich verliebt. Es war wirklich ganz toll, wie Du mir damals im Schwimmbad geholfen hast. Dabei war ich immer so böse zu Dir!“

Tina schaut Tom in die Augen und flüstert: „Ich habe Dich auch sehr gern! Eigentlich habe ich schon vergessen, wie Du mich behandelt hast! Aber ich habe damals ganz schön Angst vor Dir gehabt!“

Tom nimmt Tina ganz fest in den Arm und sagt: „Es tut mir so furchtbar leid! Kannst Du mir verzeihen? Ich möchte, dass Du nie wieder von jemandem geärgert wirst und nie mehr Angst haben musst. Ich habe Dich sehr lieb und möchte immer für Dich da sein. Nun werde ich aufpassen, dass Dir keiner mehr weh tut!“

Tina lächelt und dann umarmen sie sich ganz fest und küssen sich innig.

Tatort in Neu-Isenburg

Am 27.08.2006 hatte ich ein schönes Erlebnis. Ich fuhr mit der Regionalbahn 15454 von Darmstadt nach Frankfurt/Main.

 Cornelia Thau holte mich ab und wir fuhren gemeinsam nach Neu-Isenburg. 
Dort sollten vor einer Autowaschstraße Außenaufnahmen für den neuen Frankfurter Tatort entstehen.
Frau Margarethe von Trotta führte zum ersten Mal Regie bei einem Tatort.
Ich entdeckte vier Kameras, eine auf dem Hochhaus, eine auf einem sehr hohen Kran, eine in der Autowaschstraße und eine davor.
Als wir ankamen, wurde schon geprobt.

Das SEK (Sondereinsatzkommando) kam mit quietschenden Reifen angerast. Schwarz vermummte Männer stiegen aus und rannten mit ihren Maschinengewehren zur Autowaschstraße. Das war sehr aufregend für mich, besonders, weil es keine Schauspieler sondern SEK-Leute waren.
Frau von Trotta saß mit Kopfhörer auf ihrem Regiestuhl und schaute auf den Monitor was der Kameramann drehte. Wenn es ihr nicht gefiel, ging Sie zu den Schauspieler/innen und sagte es ihnen. Sie zeigte ihnen auch, wie sie es besser machen können.

Natürlich musste jede Szene mehrmals geprobt und gedreht werden!
Vor jedem Dreh gab es eine Klappe, darauf stand der Name des Films, welche Szene, welche Einstellung, wie viel Mal gedreht wurde, welcher Kameramann und Regisseur.
Dann gab es eine Regenpause!
Cornelia stellte mich der Regisseurin, dem Produktionsleiter, Tontechnikern und Maskenbildnerinnen vor. Frau von Trotta begrüßte uns freundlich und einige gaben mir auch die Hand. Dem Produktionsleiter durfte ich Fragen stellen. Ich erfuhr, dass man für einen Tatort ungefähr 26 Drehtage braucht. Euro. An so einem Film arbeiten etwa 40 Leute (Regie, Kamera, Ton, Beleuchtung, Kostüm, Garderobe, Maske, Produktionsleitung, Aufnahmeleitung, Bühne, Requisite, Sekretariat sowie continuty) und ungefähr 35 Schauspieler/innen spielen mit.

Andrea Sawatzki hatte die Rolle der Kommissarin Charlotte Sänger und Jörg Schüttauf spielte den Kommissar Fritz Dellwo.
In einem Drehbuch steht nicht nur der Text, sondern auch die Drehorte und was die Schauspieler/innen tun sollen.
Während der Pause durften Cornelia und ich uns hinter Frau von Trotta stellen und auf den Monitor schauen.
In der nächsten Szene kamen Andrea Sawatzki (Charlotte Sänger) und Jörg Schüttauf (Fritz Delwo) mit ihren Autos angefahren. Sie stiegen aus und verschwanden in der Waschstraße. Später kam Jörg Schüttauf wieder heraus und rief mit seinem Handy die Spurensicherung an. Danach kam ein Rettungswagen mit Notarzt und Sanitäter angefahren. Sie holten einen Schwerverletzten aus dem Auto in der Waschstraße. Er blutete stark am Kopf, bekam an einem Arm zwei Pflaster und am anderen eine Infusion. Dann wurde er auf die Trage gehoben und in den Krankenwagen gebracht.
Zwei als Polizisten verkleidete Schauspieler, Cornelia und ich standen als Zuschauer im Bild der Kamera. Das fand ich natürlich sehr toll.

Danach war wieder eine Regenpause!
In dieser zeigten Cornelia und die Maskenbildnerinnen wie das Filmblut aussieht. Aus verschiedenen Flaschen ließen sie ein Tropfen auf mehrere Taschentücher fallen und ich konnte die unterschiedlichen Farbtöne erkennen. 
Das fand ich sehr interessant. 
Faszinierend fand ich auch die nächste Szene. Die SEK Leute sprangen aus dem Auto raus, knallten die Wagentüren zu und stürmten mit ihren Maschinengewehren auf das Fluchtfahrzeug in der Waschstraße zu. Als sie die Wagentüren aufrissen, bemerkten sie nicht den Täter, sondern einen Schwerverletzten. Natürlich musste auch diese Szene mehrmals geprobt und gedreht werden.
Für diesen Tag waren die Dreharbeiten zu Ende, Cornelia brachte mich wieder zum Frankfurter Bahnhof. Wir verabschiedeten uns voneinander und ich fuhr wieder nach Hause.
Einige Zeit später schickte Cornelia mir eine Autogrammkarte von Jörg Schüttauf. Das war eine Überraschung und ich freute mich riesig!
Ich bin schon sehr gespannt auf den neuen Frankfurter Tatort!