Konzert in der Helen Keller Schule

19. April 2011: Als mein Tauchlehrer bei unserer Fahrt zur Bootmesse erfuhr, dass ich Klavier spiele und schon mehrere Konzerte gegeben habe, fragte er mich, ob ich nicht Lust hätte, mal ein Konzert an der Schule zu geben, wo er arbeitet.

Konzert Helen Keller SchuleWeil mir das Spielen vor Publikum sehr viel Freude bereitet, sagte ich gerne zu. Zusammen mit meiner Tante und Klavierlehrerin stellte ich ein schönes Programm zusammen. Normalerweise spiele ich auf einem Klavier oder beim Vorspiel auf einem Flügel. In der Schule sollte ich auf einem E-Piano spielen. Deshalb war ich sehr froh, dass ich das Instrument schon einige Tage vorher ausprobieren konnte und gut damit zurecht kam.

Am 8. April um 10:30 Uhr war es dann so weit. Wie immer spielte ich mich vor Beginn der Veranstaltung noch ein, als der Rektor und seine Stellvertreterin in den Raum kamen, meine Tante, meine Mutter und mich begrüßten und noch mal den Ablauf erklärten.

Dann füllte sich der Saal und alle wurden vom Schulleiter begrüßt. Anschlißend führte die Musiklehrerin Frau Muhl durch das Programm.

Zuerst hörten wir die kleinen Kinder vom Schulchor.

Dann bat Frau Muhl mich auf die Bühne und stellte mich vor. Sie sagte auch jedes Stück einzeln an und  ich begann mit dem Programm. Die Schüler, Lehrer und Erzieher waren sehr aufmerksam und klatschten begeistert

Ich spielte nicht nur klassische sondern auch moderne, flotte Stücke.

Als mein Programm zu Ende war, bedankten sich die Musiklehrerin und der Schulleiter bei mir und ich bekam einen  wunserschönen Blumenstrauß und einen Pralinenkasten. Darüber freute ich mich sehr und sagte auch noch ein paar Dankesworte.

Zum Schluss sangen die großen Schüler vom Schulchor. Das war sehr mitreißend und wir klatschten alle im Takt dazu.

Weil meine Mutter wie immer furchtbar aufgeregt war, gab sie meinem Tauchlehrer Marko meinen Fotoapparat und der machte viele schöne Bilder.

Von allen Seiten bekam ich viel Lob und auch der Rektor und seine Vertreterin meinten, dass mein Programm sehr abwechslungsreich war und ihnen sehr gut gefallen hat.

Besonders freute ich mich darüber, dass Marko mir auch sagte, wie schön ich gespielt habe. Es war ja schließlich seine Idee, dass ich an der Helen Keller Schule in Rüsselsheim gespielt habe.

Aber am wichtigsten war für mich, dass meine Tante und Klavierlehrerin mit mir sehr zufrieden war. Als besondere Überraschung bekam ich von ihr einen wunderschönen Ring und einen Anhänger dazu.

Es war für mich ein ganz besonders gelungener Tag.

Mein Klavierunterricht

2. März 2011: Heute möchte ich über meinen Klavierunterricht berichten. Musik war schon immer sehr wichtig für mich. Ich habe zuerst das Flötenspiel erlernt und vor 8 Jahren mit dem Klavierspiel begonnen. Ganz so leicht wie das Flötenspiel  fällt mir das Klavierspiel nicht. Trotzdem habe ich schon sehr viel gelernt. Ich muss mich sehr konzentrieren und viel üben.

Meine Tante erklärt mir mit viel Geduld alles mehrere Male. Ich freue mich über jedes Stück, das ich fehlerfrei und ausdrucksvoll spielen und vor Publikum vortragen kann. Meist werden die Stücke, die mir am meisten Mühe bereitet haben schnell zu meinen Lieblingsstücken. 
Bei neuen Musikstücken muss ich zunächst auf die Vorzeichen und den Takt achten. Dann übe ich Stück für Stück die Melodie  der rechten Hand. Erst wenn ich alles gut kann, kommt die linke dran. Ganz langsam folgt nun das Zusammenspiel mit beiden Händen. Zum Schluss muss ich auf die Dynamik achten, damit es richtig schöne Musik wird.

Zurzeit übe ich eine Bagatelle von Ludwig van Beethoven. Es ist ein wunderschönes, aber nicht ganz einfaches Stück. Inzwischen kann ich schon 2/3 des Stückes. Ich werde fleißig üben damit ich es bald ganz beherrsche. Ich freue mich schon sehr, wenn ich es bei meinem nächsten Konzert am 8. April ins Programm übernehmen kann.

Happy Birthday LAG

11. November 2010: Die LAG gemeinsam leben gemeinsam lernen feierte am Samstag, den 30. Oktober das 25-jährige Jubiläum. Es war eine große Veranstaltung mit vielen Gästen im Casino des Campus Westend in Frankfurt.

Ich hatte eine Anfrage bekommen und sollte Klavier spielen. Um mich auf dem Flügel einzuspielen, kam ich schon eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung. Es war ein Steinway – Flügel mit einem wunderbaren Klang. Ich habe zwar schon auf vielen verschiedenen Instrumenten gespielt, aber von diesem Flügel war ich so begeistert, dass ich ihn am liebsten mit nach Hause genommen hätte. Das Spielen machte mir so viel Spaß, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte.

Begonnen hat die Veranstaltung mit einer Vernissage und einem Sektempfang.

Matthias Münch führte als Moderator durch das Programm.

Gleich zu Beginn spielte ich einige klassische Stücke auf dem Flügel und bekam sehr viel Applaus.

Die Frankfurter Bürgermeisterin Jutta Ebeling sprach ein Grußwort und Monika Scholdei-Klie hielt eine Rede. Dann wurden die Vorstandsfrauen vorgestellt und es gab einen Dialog.

Auch der ehemalige Kultusminister Herr Holzapfel, Herr Bognar vom Kultusministerium, sowie Politiker von der FDP und den Grünen und Wissenschaftler hatten etwas zu erzählen.

Frau Ebeling, Herr Holzapfel und Herr Bognar saßen bei uns am Tisch. Sie lobten mich sehr für mein Klavierspiel Von Frau Ebeling bekam ich sogar vier Lose geschenkt. Leider waren es wohl nur Nieten.

Laura Brückmann, eine junge Frau mit Down-Syndrom tanzte mit ihrer Lehrerin.

Außerdem wurden zwei Bilder versteigert und Höhepunkt war der Auftritt von Henni Nachtsheim von Badesalz.