Kanufahrt mit den Wasserflöhen auf der Lahn

19. Mai 2011: Am 1. Mai treffen sich die Wasserflöhe traditionell mit Aquanaut zu einer Kanufahrt auf der Lahn. Letztes Jahr konnte ich leider nicht mitmachen, weil ich zur Preisverleihung des Geschichtswettbewerbs von der Aktion Mensch und dem bvkm (Bundesverband für Körper-und mehrfach behinderte Menschen) in Köln war. Deshalb freute ich mich riesig, dass mein Bruder und ich dieses Mal mit dabei sein konnten.

Kanu1Wir fuhren mit dem Auto zu unserem Treffpunkt nach Dehrn. Dort stiegen wir in einen Bus, der uns nach Aumenau  brachte, wo wir schon von weitem die Paddelboote sehen konnten. Dann bekamen wir eine genaue Einweisung vom Veranstalter und packten unsere Rucksäcke in wasserdichte Packsäcke. Zur Ausrüstung gehörten eine Rettungsweste, Seile und Paddel.

Dann schoben wir unser Boot in die Lahn, stiegen ein und paddelten los. Die Lahn ist ein wunderschöner Kanuwanderfluss. Wir bewunderten die Natur und staunten, wie schön die Sonne auf dem Wasser glitzerte. Wir paddelten an Enten, Schildkröten, Seerosen und Wasserfällen vorbei. Am Fluss entlang sahen wir mittelalterliche Burgen und Schlösser. Wenn große Steine im Weg lagen, mussten wir drum herum paddeln. Zwischen den Schleusen, die wir selbst bedienen mussten, paddelten wir manchmal um die Wette. Wir kamen als erste  in Runkel mit seinen zwei Burgen an. Dort gibt es zwei Burgen, weil zwei Brüder sich zerstritten haben. Deshalb hat ein Bruder gegenüber der Burg Runkel eine Trutzburg gebaut.

Kanu2Am Campingplatz von Runkel legten wir an, weil wir dort eine Picknickpause machen wollten.

Wir setzten uns auf die Terrasse in den Schatten und unterhielten uns, bis die Grillwürstchen fertig waren.

Einer von uns Wasserflöhen sprang in die Lahn und kühlte sich ab.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, stiegen wir wieder in unsere Boote und paddelten zurück nach Dehrn. Als wir dort ankamen, kamen wir auf die Idee, einfach noch mal ein Stück gegen den Strom meinem Tauchlehrer entgegenzupaddeln.

Das machte uns sehr viel Spaß.

Diesen schönen Tag werde ich nicht so bald vergessen und freue mich schon auf das nächste Jahr.

Frohe Ostern

Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr Ostern so schönes Wetter haben!
 Deshalb zeige ich ein paar Bilder. 
In Seeheim schmücken die Landfrauen jedes Jahr den Brunnen vor dem alten Rathaus.

Das gefällt mir sehr gut!
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Konzert in der Helen Keller Schule

19. April 2011: Als mein Tauchlehrer bei unserer Fahrt zur Bootmesse erfuhr, dass ich Klavier spiele und schon mehrere Konzerte gegeben habe, fragte er mich, ob ich nicht Lust hätte, mal ein Konzert an der Schule zu geben, wo er arbeitet.

Konzert Helen Keller SchuleWeil mir das Spielen vor Publikum sehr viel Freude bereitet, sagte ich gerne zu. Zusammen mit meiner Tante und Klavierlehrerin stellte ich ein schönes Programm zusammen. Normalerweise spiele ich auf einem Klavier oder beim Vorspiel auf einem Flügel. In der Schule sollte ich auf einem E-Piano spielen. Deshalb war ich sehr froh, dass ich das Instrument schon einige Tage vorher ausprobieren konnte und gut damit zurecht kam.

Am 8. April um 10:30 Uhr war es dann so weit. Wie immer spielte ich mich vor Beginn der Veranstaltung noch ein, als der Rektor und seine Stellvertreterin in den Raum kamen, meine Tante, meine Mutter und mich begrüßten und noch mal den Ablauf erklärten.

Dann füllte sich der Saal und alle wurden vom Schulleiter begrüßt. Anschlißend führte die Musiklehrerin Frau Muhl durch das Programm.

Zuerst hörten wir die kleinen Kinder vom Schulchor.

Dann bat Frau Muhl mich auf die Bühne und stellte mich vor. Sie sagte auch jedes Stück einzeln an und  ich begann mit dem Programm. Die Schüler, Lehrer und Erzieher waren sehr aufmerksam und klatschten begeistert

Ich spielte nicht nur klassische sondern auch moderne, flotte Stücke.

Als mein Programm zu Ende war, bedankten sich die Musiklehrerin und der Schulleiter bei mir und ich bekam einen  wunserschönen Blumenstrauß und einen Pralinenkasten. Darüber freute ich mich sehr und sagte auch noch ein paar Dankesworte.

Zum Schluss sangen die großen Schüler vom Schulchor. Das war sehr mitreißend und wir klatschten alle im Takt dazu.

Weil meine Mutter wie immer furchtbar aufgeregt war, gab sie meinem Tauchlehrer Marko meinen Fotoapparat und der machte viele schöne Bilder.

Von allen Seiten bekam ich viel Lob und auch der Rektor und seine Vertreterin meinten, dass mein Programm sehr abwechslungsreich war und ihnen sehr gut gefallen hat.

Besonders freute ich mich darüber, dass Marko mir auch sagte, wie schön ich gespielt habe. Es war ja schließlich seine Idee, dass ich an der Helen Keller Schule in Rüsselsheim gespielt habe.

Aber am wichtigsten war für mich, dass meine Tante und Klavierlehrerin mit mir sehr zufrieden war. Als besondere Überraschung bekam ich von ihr einen wunderschönen Ring und einen Anhänger dazu.

Es war für mich ein ganz besonders gelungener Tag.