Atomkraft? Nein Danke!

9. März 2011: Jeden Abend um 19.00 Uhr sehe ich mir die Nachrichten an. Es interessiert mich sehr, was in der Welt passiert.
 Als ich von dem schrecklichen Unglück in Japan erfuhr, wurde ich sehr nachdenklich.

Es ist einfach furchtbar, was das Erdbeben und der Zunami in Japan angerichtet haben. Aber warum musste auch noch das Atomkraftwerk in Fukushima explodieren? Es sollte doch sogar erdbebensicher sein!
Ich musste an die Atombomben in Hiroshima und Nagasaki denken. Wir haben damals in der Schule darüber gesprochen. Seither habe ich Angst vor Atomenergie.
 Die Japaner haben doch erfahren, wie zerstörerisch Atomenergie sein kann. Darum wundere ich mich, dass es dort so viele Atomkraftwerke gibt.

Meine Mutter hat mir erzählt, dass es in Tschernobyl ein ganz  schlimmes Unglück in einem Atomkraftwerk gab. Ich war damals erst ein Jahr alt und wir wohnten in Berlin. 
Als die Schröder-Regierung den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen hat, war ich sehr froh.
 Aber Frau Merkel hat ja die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängert.
 Die Atomkraftwerke in Deutschland sind ja angeblich sicher. Trotzdem sollen sie ja nun noch mal überprüft werden.
Ich hoffe so sehr, dass die alten Atomkraftwerke nicht nur vorübergehend abgeschaltet werden, bis die Wahlen vorbei sind.
Ich wohne in der Nähe von dem Atomkraftwerk in Biblis.

Warum nutzen wir nicht viel mehr die Sonnenenergie, die Windkraft, die Erdwärme und die Wasserkraft?
Ich finde Atomkraftwerke sind viel zu gefährlich und sollten so schnell wie möglich abgeschaltet werden.
Vielleicht können wir aus dem schlimmen Unglück in Japan lernen.
Hoffentlich gibt es keinen Supergau in Japan!
Ich bete dafür, dass die Katastrophe nicht noch schlimmer wird!

Die Schöpfung

9. März 2011: Am 4. März habe ich mir den Film „die Schöpfung, die Erde ist Zeuge“ von Henry Stober angesehen.
 Elmar Gunsch war der Sprecher. 
In der Schule haben wir gelernt, dass es einen Urknall gab und so ist unsere Welt entstanden. Aber ich glaube an die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel.
 Deshalb freute ich mich auch über den Film mit seinen wunderschönen Naturaufnahmen.

Ich möchte kein Zufallsprodukt sein, sondern von Gott gewollt und geschaffen.
 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. 
In sechs Tagen hat er die Welt erschaffen. 
Am ersten Tag schuf er das Licht und nannte das Licht Tag und die Dunkelheit Nacht.
 Zuerst war sah man auf der dunklen Leinwand einen hellen Fleck, der immer größer wurde.
 Am zweiten Tag schuf Gott das Himmelsgewölbe.
 Auch im Film konnte man das Himmelsgewölbe mit vielen Wolken sehen. 
Am dritten Tag trennte Gott das Wasser von dem Festen und nannte das Wasser Meer und das Feste Land. Auf der Erde ließ er Gräser, Blumen und Bäume wachsen.

Hier sah man die Erde aus dem Weltall. Man erkannte riesige Gebirge und Wasserflächen mit großen Wellen. Es waren wunderschöne Pflanzen und Blüten zu sehen.
 Am vierten Tag schuf er Sonne, Mond und Sterne.
Das Universum mit den Sternbildern und Galaxien war sehr beeindruckend.
 Am fünften Tag schuf er die Vögel am Himmel und die Lebewesen im Meer.
Man saht hier wunderschöne Vögel und Schmetterlinge durch die Luft fliegen. Die bunte Unterwasserwelt mit den Korallenriffen, Anemonen, Seesternen, vielen Fischschwärmen, Delphinen, Walen und Haien gefiel mir so gut, dass ich am liebsten gleich getaucht wäre.
 Am sechsten Tag schuf er alle Tiere auf dem Land und zum Schluss den Menschen nach seinem Ebenbild.
 Auch hier sah man wunderschöne Landschaften mit vielen verschiedenen Tieren. Besonders gut gefielen  mir die Tierkinder.

Man konnte Gottes Hände sehen, die aus einem Tonklumpen einen Menschen formten.
 Alle Geschöpfe sollten fruchtbar sein und sich vermehren. Der Mensch sollte über die Tiere bestimmen. 
Von den Früchten sollten sich die Menschen ernähren.
 Gott betrachtete sein Werk und sah, dass es sehr gut war, darum ruhte er am siebenten Tag.
 Die ersten Menschen Adam und Eva lebten im Paradies und es ging Ihnen sehr gut. Sie durften nur von dem einen Baum der Erkenntnis keine Früchte essen. Aber Eva ließ sich von der Schlange verführen und gab auch Adam von der Frucht, deshalb wurden sie aus dem Paradies vertrieben.

Mein Klavierunterricht

2. März 2011: Heute möchte ich über meinen Klavierunterricht berichten. Musik war schon immer sehr wichtig für mich. Ich habe zuerst das Flötenspiel erlernt und vor 8 Jahren mit dem Klavierspiel begonnen. Ganz so leicht wie das Flötenspiel  fällt mir das Klavierspiel nicht. Trotzdem habe ich schon sehr viel gelernt. Ich muss mich sehr konzentrieren und viel üben.

Meine Tante erklärt mir mit viel Geduld alles mehrere Male. Ich freue mich über jedes Stück, das ich fehlerfrei und ausdrucksvoll spielen und vor Publikum vortragen kann. Meist werden die Stücke, die mir am meisten Mühe bereitet haben schnell zu meinen Lieblingsstücken. 
Bei neuen Musikstücken muss ich zunächst auf die Vorzeichen und den Takt achten. Dann übe ich Stück für Stück die Melodie  der rechten Hand. Erst wenn ich alles gut kann, kommt die linke dran. Ganz langsam folgt nun das Zusammenspiel mit beiden Händen. Zum Schluss muss ich auf die Dynamik achten, damit es richtig schöne Musik wird.

Zurzeit übe ich eine Bagatelle von Ludwig van Beethoven. Es ist ein wunderschönes, aber nicht ganz einfaches Stück. Inzwischen kann ich schon 2/3 des Stückes. Ich werde fleißig üben damit ich es bald ganz beherrsche. Ich freue mich schon sehr, wenn ich es bei meinem nächsten Konzert am 8. April ins Programm übernehmen kann.