Jugend- und Erlebnismesse Inklusion 2016

Jugend- und Erlebnismesse Inklusion 2016

Talkgast auf der Inklusionsmesse

Ich freute mich sehr, dass ich als Talkgast zu dieser  besonderen Veranstaltung eingeladen war. Es wurden Ausschnitte von dem Film „BE MY BABY“ gezeigt und anschließend interviewte mich Tobias Tiedtke, ein sehr netter Moderator.

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Vom 9. – 11. Mai fand die Jugend- und Erlebnismesse Inklusion 2016 in Hannover im Kultur- und Kommunikationszentrum Pavillon schon zum zweiten Mal statt.

Tobias Tiedtke fragte mich z. B. wie ich zu der Rolle in „BE MY BABY“ gekommen bin, wie die Resonanz war und ob es neue Rollenangebote gibt. Wir sprachen aber auch darüber, dass ich mich inzwischen selbständig gemacht habe und über mein Engagement für Inklusion.

Ich hatte die Gelegenheit, die Fragen der  Gäste zu beantworten. Es waren sehr interessante Gespräche.

Interessante Begegnungen

Schon am ersten Tag kamen zwei junge Frauen auf mich zu  und meinten, sie würden mich doch aus dem Film „BE MY BABY“ kennen, den sie mit Ihrer Dozentin zusammen im Unterricht angeschaut hatten. Sie wünschten sich ein  Foto mit mir zusammen, das sie dann ihrer Dozentin zeigen wollten, die gerade im Mutterschutz war.

Besonders interessant fand ich ein Projekt, das von Schülerinnen vorgestellt wurde. Sie hatten ihre Schule so  eingerichtet, dass blinde Schüler sich gut zurechtfinden konnten.

Das war eine geniale Idee und eigentlich ganz einfach. Am Boden waren Streifen aus Metall befestigt und der Blindenstock hatte einen Magnet am unteren Ende. Man brauchte also nur mit dem Stock an den Streifen entlangfahren. Ich hoffe, dass sie da bald ein Patent anmelden und dass es bald mehr Gebäude gibt, die so ausgestattet werden.

Interessant waren auch die Therapiehunde, die dem Herrchen z. B. geholfen haben, deine Jacke auszuziehen, oder alles aufgehoben haben. was runtergefallen ist.

Es gab einen Dunkelraum, wo man es gar nicht soleicht hatte, sich zu orientieren.

Ich freute mich besonders, dass ich Frau Silke Naun-Bates kennen lernen durfte.

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Eine Frau, die ich sehr bewunderte, Sie war als Kind von einem Zug überrollt worden und hatte beide Beine verloren. Trotzdem ist sie ein glücklicher Mensch und strahlt viel Lebensfreude aus.

Ich traf auch Frau Dr. Carla Eickmann, die mich eingeladen hat, am Freitag, den 5. August 2016 um 17:30 Uhr bei einer Inklusionsveranstaltung im Lauenhäger Bauernhaus, Hülshagen 10 in 31714 Lauenhagen einen Vortrag zu halten.

Rollstuhlparcours – ganz schön aufregend

Zum ersten Mal setzte ich mich in einen Rollstuhl und rollte ein Parcours entlang. Das ist gar nicht so leicht, wie es aussieht.

Natürlich bin ich froh und dankbar, dass ich zwei gesunde Beine habe und laufen kann, aber irgendwie hat es auch Spaß gemacht. Mit der Zeit wurde ich immer sicherer bei meiner Slalomfahrt.

Alles in allem war es wirklich eine sehr gelungene Veranstaltung und ich hoffe, dass sie im kommenden Jahr auch wieder stattfindet.

 

In aller Freundschaft – Das Leben ist ein Wagnis

In aller Freundschaft – Das Leben ist ein Wagnis

Meine Gastrolle in der TV-Krankenhausserie

Seit Oktober 1998 läuft einmal in der Woche die beliebte Krankenhausserie in der ARD. Rund um die fiktive Sachsenklinik in Leipzig werden Geschichten erzählt.
2008 bekam die beliebte Serie die Goldene Henne und 2014 einen Bambi.

5 Millionen Zuschauer sehen sich jede Woche eine neue Episode an und am Dienstag werde ich auch zu sehen sein.

Die Sachsenklinik

Eigentlich habe ich immer gedacht, dass in einer richtigen Klinik gedreht wird. Aber es ist natürlich ein Filmstudio.

Natürlich freute ich mich sehr darüber, in so einer beliebten Serie eine Gasrolle zu bekommen.

Vor Drehbeginn gab es eine Führung durch das Studio.

Das war schon sehr aufregend. Vieles erkannte ich wieder aus den Filmen und doch war alles irgendwie anders, als ich es mir vorgestellt hatte.

Eine Gastrolle

Manja Jokisch mit Dr. Stein SAXONIA MEDIA

Manja Jokisch mit Dr. Stein
SAXONIA MEDIA

Ich spiele Manja Jokisch, eine junge Frau mit Down-Syndrom, die mit ihrer Mutter im Auto sitzt als diese einen Schlaganfall erleidet. Natürlich muss sie ganz schnell reagieren und den Notarzt rufen.

Manja hat einen Freund und möchte gerne mit ihm zusammenziehen, aber ihre Mutter kann nicht loslassen. Dabei ist sie recht selbständig und arbeitet als Bäckerin und nicht in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.

Die Dreharbeiten waren sehr interessant und haben mir viel Spaß gemacht.

Vielleicht darf ich ja irgendwann mal wieder mitspielen.

Manja Jokisch am Krankenbett der Mutter mit ihrem Freund SAXONIA MEDIA

Manja Jokisch am Krankenbett der Mutter mit ihrem Freund
SAXONIA MEDIA

Was sagt Ihr dazu?

Die Serie gefällt mir gut und ich habe sie immer gerne gesehen. Aber es ist schon etwas besonderes, wenn man dann vor Ort ist und sogar mitspielen darf.
Darüber habe ich mich riesig gefreut und nun bin ich schon sehr gespannt auf Eure Rückmeldung.

Hier geht es zum Trailer:

In aller Freundschaft – Das Leben ist ein Wagnis

re:publica’16 – TEИ  Internetkonferenz

re:publica’16 – TEИ Internetkonferenz

Bei der re:publica´16 in Berlin

re:publica mit Raúl Krauthausen einem netten Mädchen und Matthias Schweighöfer

Die re:publica ist eine Internetkonferenz, die seit 2007 einmal jährlich in Berlin veranstaltet wird. An drei Tagen werden Vorträge, Workschops zu Politik, Medien, Kultur und Technik abgehalten. Hier stehe ich mit einem netten Mädchen bei Raul Krauthausen und Matthias Schweighöfer.

Dieses Jahr fand schon die 10. re:publica vom 2. – 4. Mai 2016 im Kühlhaus in Berlin statt.

Mit 8000 Besuchern und 850 Vortragenden war das wirklich eine sehr beeindruckende Veranstaltung.. Viele große Namen waren vertreten und ich war zum ersten Mal dabei.

2013 in der WestArt Talkshow in Köln hatten Raúl Krauthausen und ich uns kennen gelernt.

Seither war der Kontakt nie abgebrochen.

Er lud mich am 3. 4. als Talkgast in seine Sendung „face to face“ ein. Wie üblich, sollte ich auch etwas mitbringen. Ich hatte erfahren, dass mein Gastgeber sich gerade mit Kinderliteratur und Inklusion beschäftigte. Weil ich auch inklusive Kurzgeschichten für Kinder schreibe, brachte ich diese mit und las sie vor.

Meine Geschichte bei der re:publica

Raúl gefiel meine Geschichte so gut, dass er mich fragte, ob er sie bei der re:publica vorstellen darf. Das freute mich sehr. Ich setze mich nämlich sehr für Inklusion von Menschen mit Down-Syndrom ein.

Als Raúl mich dann auch noch einlud, gemeinsam mit ihm und Suse Bauer über das Thema KINDERBÜCHER:INKLUSIV.QUEER.INTERKULTURELL.ABER WIE? zu referieren und meine Geschichte „Rieke mag nicht mehr allein sein“ selbst vorzulesen war ich sehr glücklich.

Ich bin der Meinung, dass gerade Kinder sehr unvoreingenommen, aufgeschlossen und ehrlich sind. Deshalb finde ich es gut, wenn Vielfalt und Inklusion auch in den Kinderbüchern thematisiert wird.

Bei so einer großen Veranstaltung können natürlich sehr viele Menschen erreicht werden und das ist gut so. Obwohl sehr viele Veranstaltungen parallel liefen, war das Interesse sehr groß und wir hatten viele Zuhörer. Nach dem Vortrag gab es auch noch viele gute Gespräche. Offensichtlich gibt es zu diesem Thema leider viel zu wenig Literatur.

Ob wir wohl dazu beitragen konnten, dass sich da etwas ändert?

Suse ist eine sehr gute Illustratorin und schon dabei, meine Geschichte zu bebildern. Vielleicht finden wir ja einen Verlag, der sie veröffentlicht. Den Zuhörern auf der re.publica hat sie jedenfalls gefallen.

Nach unserem Vortrag hatten wir die Gelegenheit, uns umzuschauen und über unsere Eindrücke zu sprechen. Es war schon sehr interessant, einige bekannte Gesichter zu sehen und auch neue Leute kennen zu lernen. An den verschiedenen Ständen konnte man sich über Neuheiten informieren.

Dann trafen wir auch noch auf  Matthias Schweighöfer. Er erkannte mich sogar und wusste, dass ich mit seiner Mutter zusammen den Film „BE MY BABY“ gedreht hatte. Deshalb bestellte ich Gitta Schweighöfer noch schöne Grüße.