Fotoshooting unter Wasser mit den Wasserflöhen

1. Februar 2011: Am 22. Januar hatten wir wieder Tauchtraining. Diesmal gab es eine besondere Überraschung. Petra Minnasch, eine Unterwasserfotografin aus Frankfurt fotografierte uns und wir hatten viel Spaß.

Ich war schon oft beim Fotoshooting und es war auch immer ganz toll für mich. Aber mit Petra von Aquamarine Pictures war es wirklich ein ganz besonderes Erlebnis. Natürlich mussten erst Vorbereitungen getroffen werden. Als Hintergrund wurde ein großes Tuch im Schwimmbad befestigt und die Kamera bekam ein wasserdichtes Gehäuse. Bevor Petra uns bei den Übungen fotografierte, leuchtete sie den Bereich noch mit Unterwasserscheinwerfen aus.

Dann ging es mit dem Fotoshooting los und wir durften alle nacheinander Unterwasserfotomodel sein. Zuerst machte ich mit einigen Tauchern einen Kopfstand. Dann sollte ich mit meiner Tauchpartnerin alle Übungen machen, die ich bereits gelernt habe (erst die Maske ausblasen, dann abnehmen und wieder aufsetzen, Automaten aus dem Mund und wieder hinein nehmen usw.).
Wie immer spielten einige Eierlauf mit Tischtennisbällen, während andere nach Spielzeug tauchten. Einige Spielsachen waren nummeriert und mussten der Reihe nach geordnet werden.

Zu guter Letzt spielten wir noch eine Runde mit der Frisbeescheibe. Das finde ich besonders toll, weil alle Taucher mitspielen können.
Wie immer war die Zeit viel zu schnell vorbei und ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen.
Ich bin schon sehr gespannt auf die Fotos und werde sicher welche auf meiner Homepage zeigen. 
Petra hat auch angekündigt, dass dies nicht unser letztes Fotoshooting war.

Die Wasserflöhe

10. Dezember 2010: Mein Bruder ist ein begeisterter Taucher und Hobbyfilmer.  Als er von seinem Tauchurlaub schwärmte und seine Fotos und Filme von der wunderschönen Unterwasserwelt zeigte, bekam ich große Lust, auch zu tauchen. Deshalb surfte ich im Internet und entdeckte die Wasserflöhe, eine integrative Tauchgruppe. Ich meldete mich sofort zum Schnuppertauchen an. Wir trafen uns im Schwimmbad  Griesheim und ich wurde sehr freundlich von der Gruppe aufgenommen. Zuerst erklärte mir der Tauchlehrer Marko die Tauchsignale (Daumen hoch heißt auftauchen, Daumen runter heißt abtauchen, wenn man mit dem Daumen und dem Zeigefinger einen Kreis bildet, heißt das alles in Ordnung) .

Man darf immer nur zu zweit tauchen!

Dann bekam ich einen Tauchanzug, ein Jacket, eine Pressluftflasche, eine Tauchmaske und Flossen ausgeliehen. Natürlich brauchte ich Hilfe bei der Montage der Tauchausrüstung. Marko zeigte mir noch, wie man zum Abtauchen die Luft aus dem Jacket herauslässt und zum Auftauchen das Jacket mit dem Inflator wieder aufbläst.

Natürlich war ich ganz schön aufgeregt, als wir endlich abtauchten. Es war ein ganz tolles Gefühl und machte mir viel Spaß. Immer wenn Marko mit dem Daumen nach oben zeigte, wehrte ich ab und zeigte mit dem Daumen nach unten. Ich wollte nämlich nicht auftauchen.

Mein erster Tauchgang gefiel mir so gut, dass ich Mitglied bei den Wasserflöhen wurde.

Inzwischen habe ich auch einen eigenen Tauchanzug, Flossen und vor allem eine eigene Tauchmaske mit optischen Gläsern. Ich bin nämlich stark weitsichtig und konnte gar nicht richtig sehen, welche Übungen Marko mit mir machen wollte. Mit der neuen Tauchbrille ist das richtig gut und ich habe schon viel gelernt (Automaten aus dem Mund und wieder hinein nehmen, dem Tauchpartner Luft geben, die Maske ausblasen usw.). Manchmal spielten wir auch unter Wasser mit einer Frisbeescheibe, machten Eierlaufen (dabei hält man einen Tischtennisball mit einem Löffel unter Wasser),  tauchten durch Ringe und holten Figuren vom Schwimmbadboden hoch. Mein Tauchlehrer ist recht zufrieden mit mir und meint, dass ich im kommenden Sommer sicher den Tauchschein machen kann.

Bei unserem letzten Training bekam jeder eine Nikolausmütze aufgesetzt und eine Fotografin machte Bilder von der ganzen Gruppe. Tauchen mit einer Nikolausmütze ist wirklich lustig!

Nach dem Training gibt es immer eine kurze Besprechung, was gut war und was wir noch üben müssen. Danach verabschieden wir uns mit dem Spruch: „Taucher sind cool!“

Nun freue ich mich schon auf ein Unterwasserabenteuer  mit meinem Bruder im kommenden Sommer.