Mein Klavierunterricht

2. März 2011: Heute möchte ich über meinen Klavierunterricht berichten. Musik war schon immer sehr wichtig für mich. Ich habe zuerst das Flötenspiel erlernt und vor 8 Jahren mit dem Klavierspiel begonnen. Ganz so leicht wie das Flötenspiel  fällt mir das Klavierspiel nicht. Trotzdem habe ich schon sehr viel gelernt. Ich muss mich sehr konzentrieren und viel üben.

Meine Tante erklärt mir mit viel Geduld alles mehrere Male. Ich freue mich über jedes Stück, das ich fehlerfrei und ausdrucksvoll spielen und vor Publikum vortragen kann. Meist werden die Stücke, die mir am meisten Mühe bereitet haben schnell zu meinen Lieblingsstücken. 
Bei neuen Musikstücken muss ich zunächst auf die Vorzeichen und den Takt achten. Dann übe ich Stück für Stück die Melodie  der rechten Hand. Erst wenn ich alles gut kann, kommt die linke dran. Ganz langsam folgt nun das Zusammenspiel mit beiden Händen. Zum Schluss muss ich auf die Dynamik achten, damit es richtig schöne Musik wird.

Zurzeit übe ich eine Bagatelle von Ludwig van Beethoven. Es ist ein wunderschönes, aber nicht ganz einfaches Stück. Inzwischen kann ich schon 2/3 des Stückes. Ich werde fleißig üben damit ich es bald ganz beherrsche. Ich freue mich schon sehr, wenn ich es bei meinem nächsten Konzert am 8. April ins Programm übernehmen kann.

Weihnachten mit meiner Familie

4. Januar 2011: Pünktlich zum Heiligen Abend fing es wieder an zu schneien und die Welt sah wunderschön aus.
 Zuerst holten wir den Tannenbaum ins Wohnzimmer und ich durfte ihn mit Strohsternen, Kugeln und Fensterbildern und richtigen Wachskerzen schmücken.

Wir feiern immer mit der ganzen Familie bei meiner Tante. Auch dort war das Wohnzimmer weihnachtlich geschmückt und der Tisch feierlich gedeckt. 
Traditionell gibt es immer Kartoffelsalat und Kalbsschnitzel.
 Nach dem leckeren Weihnachtsessen begann der feierliche Teil des Abends. 
Mein Onkel zündete die Kerzen am Weihnachtsbaum an und meine Tante las eine Geschichte vor.
 Dann spielten meine Kusine und ich zweistimmig einige Weihnachtslieder auf der Flöte.

Normalerweise mag Leni, die Katze meiner Kusine keine Flötenmusik, aber an diesem Tag konnte sie nicht genug bekommen. Sie kam immer wieder zu mir, legte zuerst ihre Pfötchen auf meinen Schoß und kletterte dann ganz hinauf. Das war so lustig, dass wir lachen mussten und uns gar nicht richtig konzentrieren konnten. Als meine Tante sie von meinem Schoß runter nahm, war sie gar nicht damit einverstanden und wollte immer wieder zu mir. Nur mit Mühe gelang es meiner Tante, sie davon abzuhalten und wir konnten endlich die Weihnachtslieder in Ruhe spielen. 
Danach las meine Tante noch eine  sehr schöne Geschichte und ein Gedicht vor.
Anschließend spielte ich auf dem Klavier die Weihnachtsbäckerei von Rolf Zuckowski und einige klassische Musikstücke. 
Dann habe ich auch eine Geschichte vorgelesen, bevor wir gemeinsam Weihnachtslieder sangen und von meiner Kusine am Klavier begleitet wurden.
 Wie immer habe ich dann auch noch einige Lieder auf dem Klavier begleitet. 
Dann las mein Onkel die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vor. 
Vor der Bescherung sangen wir noch „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und „Tochter Zion“.