14. Deutsches Down-Sportlerfestival

14. Deutsches Down-Sportlerfestival

So fing es an

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Ich erinnere mich noch gerne an das erste Sportfest. es war noch sehr familiär mit 70 Sportlern. Cornelia Thau und ihr Filmteam waren auch dabei. Abends wurde noch im Frankfurter Römer mit Rolf Zuckowski gefeiert und ich habe auch Klavier gespielt.

Nicht inklusiv aber trotzdem schön

Eigentlich bin ich ja ein Inklusionsfan. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr darauf und finde es schön, dass es dieses Sportlerfestival gibt, an dem Menschen mit Down-Syndrom im Mittelpunkt stehen.

Unmittelbar vor der Veranstaltung fand eine Pressekonferenz statt mit den Organisatoren und verschiedenen Promis als Paten.

PressekonferenzDie Pressekonferenz (Foto Hexal)

Inzwischen sind es regelmäßig fast 600 Sportler und 3000 Gäste, die dieses besondere Sportfest besuchen.

Der Einzug

Unter großem Jubel zogen die Sportler in das Sportzentrum und dann sang Joachim Hermann Luger die Nationalhymne zur Eröffnung und ich begleite ihn am Klavier.

Danach durfte ich das blaue Band durchschneiden und das Festival eröffnen

Dann ging es los. Neben Sportarten wie laufen, werfen, springen, Tischtennis und Golf spielen gab es auch viele andere Workshops: Drums Alive, Fußball ,Musik, Gesang, Basketball, Kung-Fu, Tanzworkshop und Modenschau mit Peyman Amin.

Viel Interessantes gab es zu sehen

Man konnte sich die Fotoausstellung von Jenny Klestil anschauen und an einem Fotoshooting teilnehmen. Über den Verlag „das bunte Zebra“, die integrative Tauchgruppe „die Wasserflöhe“, Therapiehunde und Pferde und viel mehr konnte man sich informieren.

Natürlich gab es auch die Gelegenheit, mit den prominenten Paten zu sprechen und Autogramme zu ergattern.

Felicitas Woll und Carina KühneMit Felicitas Woll (Foto Hexal)

Vielen Dank und auf das nächste Sportlerfestival

Das Sportlerfestival war wieder ein voller Erfolg und am Ende waren alle Sieger und bekamen eine Medaille und eine Urkunde.

Vielen Dank an die Organisatoren und die vielen ehrenamtlichen Helfer von Hexal!

Nun freuen wir uns schon auf das 15. Deutsche Down-Sportlerfestival am 20.Mai 2017.

In aller Freundschaft – Das Leben ist ein Wagnis

In aller Freundschaft – Das Leben ist ein Wagnis

Meine Gastrolle in der TV-Krankenhausserie

Seit Oktober 1998 läuft einmal in der Woche die beliebte Krankenhausserie in der ARD. Rund um die fiktive Sachsenklinik in Leipzig werden Geschichten erzählt.
2008 bekam die beliebte Serie die Goldene Henne und 2014 einen Bambi.

5 Millionen Zuschauer sehen sich jede Woche eine neue Episode an und am Dienstag werde ich auch zu sehen sein.

Die Sachsenklinik

Eigentlich habe ich immer gedacht, dass in einer richtigen Klinik gedreht wird. Aber es ist natürlich ein Filmstudio.

Natürlich freute ich mich sehr darüber, in so einer beliebten Serie eine Gasrolle zu bekommen.

Vor Drehbeginn gab es eine Führung durch das Studio.

Das war schon sehr aufregend. Vieles erkannte ich wieder aus den Filmen und doch war alles irgendwie anders, als ich es mir vorgestellt hatte.

Eine Gastrolle

Manja Jokisch mit Dr. Stein SAXONIA MEDIA

Manja Jokisch mit Dr. Stein
SAXONIA MEDIA

Ich spiele Manja Jokisch, eine junge Frau mit Down-Syndrom, die mit ihrer Mutter im Auto sitzt als diese einen Schlaganfall erleidet. Natürlich muss sie ganz schnell reagieren und den Notarzt rufen.

Manja hat einen Freund und möchte gerne mit ihm zusammenziehen, aber ihre Mutter kann nicht loslassen. Dabei ist sie recht selbständig und arbeitet als Bäckerin und nicht in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.

Die Dreharbeiten waren sehr interessant und haben mir viel Spaß gemacht.

Vielleicht darf ich ja irgendwann mal wieder mitspielen.

Manja Jokisch am Krankenbett der Mutter mit ihrem Freund SAXONIA MEDIA

Manja Jokisch am Krankenbett der Mutter mit ihrem Freund
SAXONIA MEDIA

Was sagt Ihr dazu?

Die Serie gefällt mir gut und ich habe sie immer gerne gesehen. Aber es ist schon etwas besonderes, wenn man dann vor Ort ist und sogar mitspielen darf.
Darüber habe ich mich riesig gefreut und nun bin ich schon sehr gespannt auf Eure Rückmeldung.

Hier geht es zum Trailer:

In aller Freundschaft – Das Leben ist ein Wagnis

re:publica’16 – TEИ  Internetkonferenz

re:publica’16 – TEИ Internetkonferenz

Bei der re:publica´16 in Berlin

re:publica mit Raúl Krauthausen einem netten Mädchen und Matthias Schweighöfer

Die re:publica ist eine Internetkonferenz, die seit 2007 einmal jährlich in Berlin veranstaltet wird. An drei Tagen werden Vorträge, Workschops zu Politik, Medien, Kultur und Technik abgehalten. Hier stehe ich mit einem netten Mädchen bei Raul Krauthausen und Matthias Schweighöfer.

Dieses Jahr fand schon die 10. re:publica vom 2. – 4. Mai 2016 im Kühlhaus in Berlin statt.

Mit 8000 Besuchern und 850 Vortragenden war das wirklich eine sehr beeindruckende Veranstaltung.. Viele große Namen waren vertreten und ich war zum ersten Mal dabei.

2013 in der WestArt Talkshow in Köln hatten Raúl Krauthausen und ich uns kennen gelernt.

Seither war der Kontakt nie abgebrochen.

Er lud mich am 3. 4. als Talkgast in seine Sendung „face to face“ ein. Wie üblich, sollte ich auch etwas mitbringen. Ich hatte erfahren, dass mein Gastgeber sich gerade mit Kinderliteratur und Inklusion beschäftigte. Weil ich auch inklusive Kurzgeschichten für Kinder schreibe, brachte ich diese mit und las sie vor.

Meine Geschichte bei der re:publica

Raúl gefiel meine Geschichte so gut, dass er mich fragte, ob er sie bei der re:publica vorstellen darf. Das freute mich sehr. Ich setze mich nämlich sehr für Inklusion von Menschen mit Down-Syndrom ein.

Als Raúl mich dann auch noch einlud, gemeinsam mit ihm und Suse Bauer über das Thema KINDERBÜCHER:INKLUSIV.QUEER.INTERKULTURELL.ABER WIE? zu referieren und meine Geschichte „Rieke mag nicht mehr allein sein“ selbst vorzulesen war ich sehr glücklich.

Ich bin der Meinung, dass gerade Kinder sehr unvoreingenommen, aufgeschlossen und ehrlich sind. Deshalb finde ich es gut, wenn Vielfalt und Inklusion auch in den Kinderbüchern thematisiert wird.

Bei so einer großen Veranstaltung können natürlich sehr viele Menschen erreicht werden und das ist gut so. Obwohl sehr viele Veranstaltungen parallel liefen, war das Interesse sehr groß und wir hatten viele Zuhörer. Nach dem Vortrag gab es auch noch viele gute Gespräche. Offensichtlich gibt es zu diesem Thema leider viel zu wenig Literatur.

Ob wir wohl dazu beitragen konnten, dass sich da etwas ändert?

Suse ist eine sehr gute Illustratorin und schon dabei, meine Geschichte zu bebildern. Vielleicht finden wir ja einen Verlag, der sie veröffentlicht. Den Zuhörern auf der re.publica hat sie jedenfalls gefallen.

Nach unserem Vortrag hatten wir die Gelegenheit, uns umzuschauen und über unsere Eindrücke zu sprechen. Es war schon sehr interessant, einige bekannte Gesichter zu sehen und auch neue Leute kennen zu lernen. An den verschiedenen Ständen konnte man sich über Neuheiten informieren.

Dann trafen wir auch noch auf  Matthias Schweighöfer. Er erkannte mich sogar und wusste, dass ich mit seiner Mutter zusammen den Film „BE MY BABY“ gedreht hatte. Deshalb bestellte ich Gitta Schweighöfer noch schöne Grüße.