… zu Gast bei Raul Krauthausen

face to face

In der Sendung „KRAUTHAUSEN – face to face“ lädt Raul Krauthausen  als Moderator Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Medienleute mit und ohne Behinderung zum Talk ein. In den “face to face”-Gesprächen tauscht er sich mit einem jeweiligen Gast über künstlerisches Schaffen, persönliche Interessen und Lebenseinstellungen aus. Und natürlich geht es auch ab und zu um das Thema Inklusion.

Am 15. Oktober 2016 war ich Talk-Gast in der Sendung:

14. Deutsches Down-Sportlerfestival

14. Deutsches Down-Sportlerfestival

So fing es an

cropped-joachim-luger-peyman-amin-und-carina-kuehne.jpg

Ich erinnere mich noch gerne an das erste Sportfest. es war noch sehr familiär mit 70 Sportlern. Cornelia Thau und ihr Filmteam waren auch dabei. Abends wurde noch im Frankfurter Römer mit Rolf Zuckowski gefeiert und ich habe auch Klavier gespielt.

Nicht inklusiv aber trotzdem schön

Eigentlich bin ich ja ein Inklusionsfan. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr darauf und finde es schön, dass es dieses Sportlerfestival gibt, an dem Menschen mit Down-Syndrom im Mittelpunkt stehen.

Unmittelbar vor der Veranstaltung fand eine Pressekonferenz statt mit den Organisatoren und verschiedenen Promis als Paten.

PressekonferenzDie Pressekonferenz (Foto Hexal)

Inzwischen sind es regelmäßig fast 600 Sportler und 3000 Gäste, die dieses besondere Sportfest besuchen.

Der Einzug

Unter großem Jubel zogen die Sportler in das Sportzentrum und dann sang Joachim Hermann Luger die Nationalhymne zur Eröffnung und ich begleite ihn am Klavier.

Danach durfte ich das blaue Band durchschneiden und das Festival eröffnen

Dann ging es los. Neben Sportarten wie laufen, werfen, springen, Tischtennis und Golf spielen gab es auch viele andere Workshops: Drums Alive, Fußball ,Musik, Gesang, Basketball, Kung-Fu, Tanzworkshop und Modenschau mit Peyman Amin.

Viel Interessantes gab es zu sehen

Man konnte sich die Fotoausstellung von Jenny Klestil anschauen und an einem Fotoshooting teilnehmen. Über den Verlag „das bunte Zebra“, die integrative Tauchgruppe „die Wasserflöhe“, Therapiehunde und Pferde und viel mehr konnte man sich informieren.

Natürlich gab es auch die Gelegenheit, mit den prominenten Paten zu sprechen und Autogramme zu ergattern.

Felicitas Woll und Carina KühneMit Felicitas Woll (Foto Hexal)

Vielen Dank und auf das nächste Sportlerfestival

Das Sportlerfestival war wieder ein voller Erfolg und am Ende waren alle Sieger und bekamen eine Medaille und eine Urkunde.

Vielen Dank an die Organisatoren und die vielen ehrenamtlichen Helfer von Hexal!

Nun freuen wir uns schon auf das 15. Deutsche Down-Sportlerfestival am 20.Mai 2017.

Jugend- und Erlebnismesse Inklusion 2016

Jugend- und Erlebnismesse Inklusion 2016

Talkgast auf der Inklusionsmesse

Ich freute mich sehr, dass ich als Talkgast zu dieser  besonderen Veranstaltung eingeladen war. Es wurden Ausschnitte von dem Film „BE MY BABY“ gezeigt und anschließend interviewte mich Tobias Tiedtke, ein sehr netter Moderator.

IMG_2454

Vom 9. – 11. Mai fand die Jugend- und Erlebnismesse Inklusion 2016 in Hannover im Kultur- und Kommunikationszentrum Pavillon schon zum zweiten Mal statt.

Tobias Tiedtke fragte mich z. B. wie ich zu der Rolle in „BE MY BABY“ gekommen bin, wie die Resonanz war und ob es neue Rollenangebote gibt. Wir sprachen aber auch darüber, dass ich mich inzwischen selbständig gemacht habe und über mein Engagement für Inklusion.

Ich hatte die Gelegenheit, die Fragen der  Gäste zu beantworten. Es waren sehr interessante Gespräche.

Interessante Begegnungen

Schon am ersten Tag kamen zwei junge Frauen auf mich zu  und meinten, sie würden mich doch aus dem Film „BE MY BABY“ kennen, den sie mit Ihrer Dozentin zusammen im Unterricht angeschaut hatten. Sie wünschten sich ein  Foto mit mir zusammen, das sie dann ihrer Dozentin zeigen wollten, die gerade im Mutterschutz war.

Besonders interessant fand ich ein Projekt, das von Schülerinnen vorgestellt wurde. Sie hatten ihre Schule so  eingerichtet, dass blinde Schüler sich gut zurechtfinden konnten.

Das war eine geniale Idee und eigentlich ganz einfach. Am Boden waren Streifen aus Metall befestigt und der Blindenstock hatte einen Magnet am unteren Ende. Man brauchte also nur mit dem Stock an den Streifen entlangfahren. Ich hoffe, dass sie da bald ein Patent anmelden und dass es bald mehr Gebäude gibt, die so ausgestattet werden.

Interessant waren auch die Therapiehunde, die dem Herrchen z. B. geholfen haben, deine Jacke auszuziehen, oder alles aufgehoben haben. was runtergefallen ist.

Es gab einen Dunkelraum, wo man es gar nicht soleicht hatte, sich zu orientieren.

Ich freute mich besonders, dass ich Frau Silke Naun-Bates kennen lernen durfte.

IMG_2418

Eine Frau, die ich sehr bewunderte, Sie war als Kind von einem Zug überrollt worden und hatte beide Beine verloren. Trotzdem ist sie ein glücklicher Mensch und strahlt viel Lebensfreude aus.

Ich traf auch Frau Dr. Carla Eickmann, die mich eingeladen hat, am Freitag, den 5. August 2016 um 17:30 Uhr bei einer Inklusionsveranstaltung im Lauenhäger Bauernhaus, Hülshagen 10 in 31714 Lauenhagen einen Vortrag zu halten.

Rollstuhlparcours – ganz schön aufregend

Zum ersten Mal setzte ich mich in einen Rollstuhl und rollte ein Parcours entlang. Das ist gar nicht so leicht, wie es aussieht.

Natürlich bin ich froh und dankbar, dass ich zwei gesunde Beine habe und laufen kann, aber irgendwie hat es auch Spaß gemacht. Mit der Zeit wurde ich immer sicherer bei meiner Slalomfahrt.

Alles in allem war es wirklich eine sehr gelungene Veranstaltung und ich hoffe, dass sie im kommenden Jahr auch wieder stattfindet.

 

In aller Freundschaft – Das Leben ist ein Wagnis

In aller Freundschaft – Das Leben ist ein Wagnis

Meine Gastrolle in der TV-Krankenhausserie

Seit Oktober 1998 läuft einmal in der Woche die beliebte Krankenhausserie in der ARD. Rund um die fiktive Sachsenklinik in Leipzig werden Geschichten erzählt.
2008 bekam die beliebte Serie die Goldene Henne und 2014 einen Bambi.

5 Millionen Zuschauer sehen sich jede Woche eine neue Episode an und am Dienstag werde ich auch zu sehen sein.

Die Sachsenklinik

Eigentlich habe ich immer gedacht, dass in einer richtigen Klinik gedreht wird. Aber es ist natürlich ein Filmstudio.

Natürlich freute ich mich sehr darüber, in so einer beliebten Serie eine Gasrolle zu bekommen.

Vor Drehbeginn gab es eine Führung durch das Studio.

Das war schon sehr aufregend. Vieles erkannte ich wieder aus den Filmen und doch war alles irgendwie anders, als ich es mir vorgestellt hatte.

Eine Gastrolle

Manja Jokisch mit Dr. Stein SAXONIA MEDIA

Manja Jokisch mit Dr. Stein
SAXONIA MEDIA

Ich spiele Manja Jokisch, eine junge Frau mit Down-Syndrom, die mit ihrer Mutter im Auto sitzt als diese einen Schlaganfall erleidet. Natürlich muss sie ganz schnell reagieren und den Notarzt rufen.

Manja hat einen Freund und möchte gerne mit ihm zusammenziehen, aber ihre Mutter kann nicht loslassen. Dabei ist sie recht selbständig und arbeitet als Bäckerin und nicht in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.

Die Dreharbeiten waren sehr interessant und haben mir viel Spaß gemacht.

Vielleicht darf ich ja irgendwann mal wieder mitspielen.

Manja Jokisch am Krankenbett der Mutter mit ihrem Freund SAXONIA MEDIA

Manja Jokisch am Krankenbett der Mutter mit ihrem Freund
SAXONIA MEDIA

Was sagt Ihr dazu?

Die Serie gefällt mir gut und ich habe sie immer gerne gesehen. Aber es ist schon etwas besonderes, wenn man dann vor Ort ist und sogar mitspielen darf.
Darüber habe ich mich riesig gefreut und nun bin ich schon sehr gespannt auf Eure Rückmeldung.

Hier geht es zum Trailer:

In aller Freundschaft – Das Leben ist ein Wagnis

re:publica’16 – TEИ  Internetkonferenz

re:publica’16 – TEИ Internetkonferenz

Bei der re:publica´16 in Berlin

re:publica mit Raúl Krauthausen einem netten Mädchen und Matthias Schweighöfer

Die re:publica ist eine Internetkonferenz, die seit 2007 einmal jährlich in Berlin veranstaltet wird. An drei Tagen werden Vorträge, Workschops zu Politik, Medien, Kultur und Technik abgehalten. Hier stehe ich mit einem netten Mädchen bei Raul Krauthausen und Matthias Schweighöfer.

Dieses Jahr fand schon die 10. re:publica vom 2. – 4. Mai 2016 im Kühlhaus in Berlin statt.

Mit 8000 Besuchern und 850 Vortragenden war das wirklich eine sehr beeindruckende Veranstaltung.. Viele große Namen waren vertreten und ich war zum ersten Mal dabei.

2013 in der WestArt Talkshow in Köln hatten Raúl Krauthausen und ich uns kennen gelernt.

Seither war der Kontakt nie abgebrochen.

Er lud mich am 3. 4. als Talkgast in seine Sendung „face to face“ ein. Wie üblich, sollte ich auch etwas mitbringen. Ich hatte erfahren, dass mein Gastgeber sich gerade mit Kinderliteratur und Inklusion beschäftigte. Weil ich auch inklusive Kurzgeschichten für Kinder schreibe, brachte ich diese mit und las sie vor.

Meine Geschichte bei der re:publica

Raúl gefiel meine Geschichte so gut, dass er mich fragte, ob er sie bei der re:publica vorstellen darf. Das freute mich sehr. Ich setze mich nämlich sehr für Inklusion von Menschen mit Down-Syndrom ein.

Als Raúl mich dann auch noch einlud, gemeinsam mit ihm und Suse Bauer über das Thema KINDERBÜCHER:INKLUSIV.QUEER.INTERKULTURELL.ABER WIE? zu referieren und meine Geschichte „Rieke mag nicht mehr allein sein“ selbst vorzulesen war ich sehr glücklich.

Ich bin der Meinung, dass gerade Kinder sehr unvoreingenommen, aufgeschlossen und ehrlich sind. Deshalb finde ich es gut, wenn Vielfalt und Inklusion auch in den Kinderbüchern thematisiert wird.

Bei so einer großen Veranstaltung können natürlich sehr viele Menschen erreicht werden und das ist gut so. Obwohl sehr viele Veranstaltungen parallel liefen, war das Interesse sehr groß und wir hatten viele Zuhörer. Nach dem Vortrag gab es auch noch viele gute Gespräche. Offensichtlich gibt es zu diesem Thema leider viel zu wenig Literatur.

Ob wir wohl dazu beitragen konnten, dass sich da etwas ändert?

Suse ist eine sehr gute Illustratorin und schon dabei, meine Geschichte zu bebildern. Vielleicht finden wir ja einen Verlag, der sie veröffentlicht. Den Zuhörern auf der re.publica hat sie jedenfalls gefallen.

Nach unserem Vortrag hatten wir die Gelegenheit, uns umzuschauen und über unsere Eindrücke zu sprechen. Es war schon sehr interessant, einige bekannte Gesichter zu sehen und auch neue Leute kennen zu lernen. An den verschiedenen Ständen konnte man sich über Neuheiten informieren.

Dann trafen wir auch noch auf  Matthias Schweighöfer. Er erkannte mich sogar und wusste, dass ich mit seiner Mutter zusammen den Film „BE MY BABY“ gedreht hatte. Deshalb bestellte ich Gitta Schweighöfer noch schöne Grüße.

Erster Paul-und-Käthe-Kraemer-Inklusionspreis 2016

Erster Paul-und-Käthe-Kraemer-Inklusionspreis 2016

In der Jury für den Inklusionspreis

Die Eheleute Paul R. und Katharina Kraemer eröffneten1941 ihren ersten Schmuckladen. Sie waren sehr erfolgreich und es kamen noch viele weitere Filialen hinzu.

Sie bekamen einen Sohn, der sehr schwer behindert war und auch schon mit dreizehn Jahren starb.

Deshalb gründeten sie eine Stiftung und setzten sich sehr für Menschen mit Behinderung ein. Nach dem Tod der Eheleute ging das gesamte Vermögen in die Stiftung.

Zum 100. Geburtstag des Stifters wurde ein Inklusionspreis ins Leben gerufen.

203 Bewerbungen aus den Bereichen Wohnen, Sport & Bewegung sowie Freizeit & Kultur gingen ein.

Jurysitzung

Ich bekam gemeinsam mit Matthias Berg, Prof. Dr. Hans-Josef Deutsch, Dr. Marion Gierden-Jülich, Prof. Dr. Gudrun Wansing, Prof. Dr. Irmgard Merkt, Dr. Sarah Neef eine Einladung zur Jurysitzung am 25. Februar. Es war mir eine Ehre, dass ich mit entscheiden durfte, welche Projekte einen Preis bekommen würden. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich.

Zuerst bekamen wir einen dicken Ordner zugeschickt, indem die Bewerber ihre Inklusionsprojekte vorstellten. Es war ganz schön aufwändig, den durchzuarbeiten, aber auch sehr interessant.

Jury

Jury

Die Entscheidung fiel gar nicht so leicht, bei den vielen tollen Projekten.

Trotzdem fiel die Entscheidung für den Sieger einstimmig aus.

Preisverleihung und Laudatio

Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Verena Bentele übernahm die Schirmherrschaft zur Preisverleihung am 13. Mai 2016.

Anlässlich des 100. Geburtstages und zu Ehren des Stiftungsgründers fand im Rahmen des Festaktes erstmals die Verleihung des Paul-und-Käthe-Kraemer-Inklusionspreises in Frechen-Buschbell statt. Mit dem Preis fördert die Gold-Kraemer-Stiftung inklusive Projekte, die in der Praxis durchdringende und nachhaltige Verbesserungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention bewirken.

Die Reithalle, in der die Veranstaltung stattfand, war wunderschön geschmückt.

Vor den rund 300 Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, dem Sport und der Kultur verlieh der Vorstandsvorsitzende der Gold-Kraemer-Stiftung, Johannes Ruland, die Preise an die Gewinner:

 Preisträger

  1. Preis, dotiert mit EUR 15.000,-: Modellprojekt „Inklusive Bildung“ der Stiftung Drachensee aus Kiel in Zusammenarbeit mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Menschen mit Behinderung lehren an Hochschulen Inklusion als Experten in eigener Sache.
Die Preisträger aus Kiel

Die Preisträger aus Kiel

  1. Preis, dotiert mit EUR 8.000,-: Projekt „Un-Label“ aus Köln. Neue inklusive und innovative Möglichkeiten in den darstellenden Künsten zu finden, ist das Ziel der internationalen Kultur-gruppe.

 Es gab zwei Dritte Preise…

  1. Preis, dotiert mit EUR 3.500,-: Kulturschlüssel Saar, der Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringt, um gemeinsam Kultur zu erleben.
  2. Preis, dotiert mit EUR 3.500,-: Ausflugsschiff Ulmer Spatzder Lebenshilfe Donau-Iller, mit seiner inklusiven Schiffsmannschaft.
Ulmer Spatz

Ulmer Spatz

Dieses Projekt lag mir besonders am Herzen, deshalb habe ich auch die Laudatio gehalten.

Meine Laudatio für den Ulmer Spatz

Meine Laudatio für den Ulmer Spatz

Mit den Preisträgern aus Kiel saß ich sogar am Tisch und wir hatten sehr interessante Gespräche.

Gerade weil ich auch Vorträge an Hochschulen halte, war es sehr interessant für mich.

Es freut mich sehr, dass die Teilnehmer nach der dreijährigen Vollzeit-Qualifizierung zur Bildungsfachkraft sozialversicherungspflichtig auf dem ersten Arbeitsmarkt und an Hochschulen und Universitäten als  Experten in eigener Sache tätig sind.

Besonders freute ich mich darüber, dass ich von dem Projektleiter Dr. Jan Wulf-Schnabel eingeladen wurde, mit ihm gemeinsam die Abschlussfeier zum Fachtag Inklusive Bildung am Mi. 21. September 2016 an der Europa-Universität Flensburg zu moderieren.

1. Inklusionsmesse in Rheinland-Pfalz

1. Inklusionsmesse in Rheinland-Pfalz

1. Inklusionsmesse in Rheinland-Pfalz unter dem Motto „Inklusion – Gewusst wie!“

Am 8. April 2016 veranstalten das ZsL Mainz e.V. und die LAG Selbsthilfe Behinderter RLP die erste Inklusionsmesse in Rheinland-Pfalz im Mainzer Rathaus.

IMG_3189

Als Inklusionsfan freute ich mich natürlich sehr, dass ich zu dieser Veranstaltung eingeladen war. Ich durfte gemeinsam mit dem Behindertenbeauftragten des Landes Matthias Rösch und dem Comedian Martin Fromme an einer Interviewrunde teilnehmen, die Herr Ottmar Miles-Paul moderierte.

Erste Interviewrunde

Erste Interviewrunde

Es war schön, dass so viele Zuhörer Interesse an unserer an unserer Talkrunde hatten. Ich durfte über meine Arbeit als freischaffende Künstlerin berichten und von meinen Hobbies berichten und natürlich wurde ich auch gefragt, wie es so ist, als Schauspielerin zu arbeiten.
Zum Schluss durften wir uns noch etwas wünschen.
Natürlich wünschten Martin Fromme und ich uns, dass Menschen mit Handicap viel mehr Aufmerksamkeit in den Medien bekommen.
Wer gesehen wird gehört nämlich dazu! Deshalb wünsche ich mir auch viele Filme, in denen es nicht um Behinderung geht und trotzdem Schauspieler mit Behinderungen zu sehen sind.
Ganz besonders gut gefiel mir die Life -Bild – Protokollierung der Gesprächsrunden.

Ein toll illustriertes Protokoll von Raimund Frey

Ein toll illustriertes Protokoll von Raimund Frey

In der zweiten Interviewrunde Guildo Horn, Aktivist Raul Krauthausen, Staatstheater-Intendant Markus Müller und Nora Sties vom TV Laubenheim im Gespräch mit Ottmar Miles-Paul.
Ich freute mich, Guildo Horn wieder zu treffen. Er hatte mir 2010 den Preis für meine Geschichte überreicht.

Ein Wiedersehen mit Guildo Horn

Ein Wiedersehen mit Guildo Horn

Die Messe war wirklich sehr interessant. Es gab z. B. einen Eimer mit der Aufschrift: „Vorurteile in die Tonne“.
Es ging um Beratung, Arbeit, Bildung, Wohnprojekte, Freizeit und Selbstbestimmtes Leben. Außerdem gab es verschiedene Workshops: Leichte Sprache, Tipps für Vorstellungsgespräche, Barrierefreiheit, Unterstützte Kommunikation, IPad und IPhone Nutzung für blinde und sehbehinderte Menschen, Gebärdensprache usw.
Die Tanzvorführung der „Hip Hop Kids mit Down – Syndrom gefiel mir besonders gut. Vor dem Rathaus gab es auch noch einen Rollstuhlparcour.

Abends wurde noch der Film „BE MY BABY“ vorgestellt und wer wollte, konnte mir Fragen dazu stellen.

Die Veranstaltung war so erfolgreich, dass es nächses Jahr sicher wieder eine Inklusionsmesse geben wird!