Mein Leben

Meine wahre Geschichte

Carina Kühne 2009 Down Syndrom na und

Mit dieser Geschichte habe ich 2009 am Geschichtenwettbewerb von den Gesellschaftern der Aktion Mensch und dem bvkm teilgenommen und den dritten Preis gewonnen.

Ich heiße Carina Kühne und bin 29 Jahre alt. Ich habe das Down-Syndrom, deshalb bin ich anders als die meisten Menschen. Ich habe nämlich nicht 46 sondern 47 Chromosomen. Das Chromosom 21 ist bei mir 3-fach vorhanden. Trotzdem lebe ich sehr gerne…… weiterlesen

Meine Geschichte in der englischen Übersetzung

 

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Stationen meines Lebens

Kleinkindzeit: Woran ich mich erinnere.

Schulzeit: Meine Mutter Margarethe Kühne berichtet.

7 Kommentare zu “Mein Leben

  1. Liebe Frau Kühne,
    ich möchte mich auf diesem Wege bei Ihnen für diesen so wertvollen Film und Ihre Lebensgeschichte bedanken. Unsere Gesellschaft wird durch die Verschiedenartigkeit ja erst lebendig. Jeder könnte von jedem etwas lernen – sein Leben somit wesentlich bereichern. Deshalb ist es für mich so unverständlich, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die mit dieser Verschiedenheit nicht umgehen können. Toleranz ist für viele noch ein Fremdwort. Viele haben Angst vor dieser Verschiedenartigkeit und reagieren vermutlich deshalb erstmal ablehnend. Deswegen ist es wichtig, dass so bereichernde Menschen wie Sie diesen Menschen Mut machen.
    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein schönes und friedliches Weihnachtsfest.
    Alles, alles Gute und nochmals Danke
    Anke

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  2. Hallo Carina! Deinen Beitrag finde ich wirklich super und auch deine schauspielerische Leistung im Film hat mich schwer beeindruckt.Ich stimme dir vollkommen zu, dass das Wort Inklusion bei den meisten Menschen in unserer Gesellschaft leider noch nicht angekommen ist. Ich bin angehende Heilerziehungspflegerin und der Meinung, dass viele Menschen mit Behinderung potential haben und durchaus mehr inkludiert werden müssten. Es ist traurig, dass die Inklusion immernoch nicht so richtig gelingt und diese Scheu & Vorurteile in der Gesellschaft noch fest verankert sind. Ich würde mich freuen wenn du mich vielleicht kontaktierst. Ich würde gern mehr über deinen bisherigen Weg & deinen Alltag erfahren. Liebe grüße und einen schönen 4. Advent Denise

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  3. Hallo Carina,
    ich bin schon vor längerer Zeit auf deinen Blog gestoßen und finde ihn wirklich super! Da ich Asperger-Autistin bin, weiß ich selbst, wie es ist, ausgegrenzt und benachteiligt zu werden. Und genau wie du fühle ich mich nicht durch mein Anderssein behindert, sondern durch die Gesellschaft, die sich so schwer damit tut, dieses Anderssein zu akzeptieren. Ich wünsche mir auch eine Gesellschaft, in der Inklusion gelebt wird und in der das Lebensrecht für alle uneingeschränkt geachtet wird. Weil wir aber davon noch weit entfernt sind, finde ich es umso wichtiger, dass Menschen wie du und ich an die Öffentlichkeit gehen und über unsere Besonderheiten aufklären. Damit noch viel mehr Leute ihre Ängste und Vorurteile verlieren und erkennen, dass Menschen mit Handicap eine Bereicherung sind und wir von ihnen viel lernen können!

    Liebe Grüße
    Ami

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  4. Hey Carina,
    ich habe eben dein Interview auf spiegel.de gelesen und mich auf deiner Seite umgeschaut. Kompliment! Es ist großartig, dass du so ein Engagement aufbringst und dich nicht entmutigen lässt, immer weiter für ein ganz normales Leben zu kämpfen. Menschen mit Handicap gehören ganz ohne Frage in die Mitte der Gesellschaft.
    Liebe Grüße
    Gwen

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  5. Liebe Carina,

    jetzt habe ich schon so viel von dir gehört und gelesen und bin einfach berührt wie du was sagst und wie du dabei strahlst und dich freust, dass du soviel kannst und machen darfst. Dein Beitrag hat mich sehr bewegt. Ja die Vielfalt ist es die enorm wichtig ist. Jeder Mensch ist einzigartig ob mit oder ohne Behinderung. Die meisten Menschen sind sich nicht bewusst darüber wie wertvoll es ist alle Menschen mit einzubeziehen.Was haben wir von Ausgrenzung? Nichts. Immer im Dialog sein. Sofort ist mir bei dir in der Sendung Nachtcafe deine fröhliche und selbstbewusste Art aufgefallen. Herr Steinbrecher hätte dir mehr Redezeit geben dürfen – denn du hast was zu sagen. Kinder sollte alle zusammen in eine Schule gehen dürfen – wie sehr profitierten alle davon. Und jedes Kind oder jeder Erwachsene hat seinen Rhythmus uns seine Art Dinge aufzunehmen und wiederzugeben. Es braucht unglaublich viel Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit jedem Menschen mit Down-Syndrom normal zu behandeln und ihm Tür und Tor zu öffnen. Ich wünsche dir weiterhin soviel Power und Präsenz. Und viel Freude beim Abtauchen.
    Herzliche Grüße
    Dagmar

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