Die Bergretter – Ohne Aussicht

„Die Bergretter“ ist eine Familienserie des ZDF

Die erfolgreiche Serie lief von November 2009 unter dem Namen „Die Bergwacht“ und wurde 2012 in „Die Bergretter“ umbenannt.

Inzwischen wurden schon 57 Folgen in 9 Staffeln produziert.

 

Im Juli 2017 bekam ich eine Episodenhauptrolle von der ndF (neue deutsche Filmgesellschaft mbH) in dieser tollen Serie angeboten und war begeistert.

Das Drehbuch war auch sehr spannend und aufregend. Nur bei meinem Dialog hatte ich einige Änderungswünsche.

Zum Kennen lernen und um über das Drehbuch zu sprechen, kam es zu einem Treffen mit dem Regisseur Jakob Schäuffelen in Frankfurt.

Er erzählte mir, wie er sich meine Rolle vorstellen würde und zeigte mir ein paar Ausschnitte von früheren Folgen. Außerdem wollte er wissen, ob ich Höhenangst habe und ob ich Angst hätte, auf einem Motorrad zu sitzen.

Ich war zwar noch nie in den Bergen, aber Angst habe ich keine.

Wir sprachen auch über Inklusion und wie wichtig die Medien dabei sind.

Ich freute mich sehr, dass der Regisseur mir versprach, dass das Drehbuch angepasst werden würde.

 

Zum Inhalt

In der Episode 3 der 9. Staffel „Die Bergretter – Ohne Aussicht“

spielte ich die Frieda Leininger, eine junge Frau mit Down-Syndrom, die gemeinsam mit ihrem Bruder Paul (Florian Brückner) auf einem hoch verschuldeten Bauernhof lebt.

Weil sie sich in einer ausweglosen Situation befinden, macht Paul sich mit seiner Schwester und einem Rucksack voller Schlaftabletten auf den Weg zu seiner Lieblingsstelle in den Bergen.

Der Bergretter Markus Kofler (Sebastian Ströbel), der mit den Geschwistern Leininger befreundet ist, macht sich auf die Suche nach den beiden.

Die Dreharbeiten

Im August und September ging es dann zu den Dreharbeiten nach Österreich in die Steiermark.

Ich war schon sehr gespannt. Bevor es richtig losgehen konnte, musste ich ein Klettertraining mit meinem Filmbruder Florian Brückner und einem richtigen Bergretter absolvieren. Das war ganz schön aufregend, machte aber auch viel Spaß.

Abends gab es ein Warm up in einem Restaurant. Das war schön, weil fast das ganze Team dort anwesend war und man sich etwas kennen lernen konnte weil dort alle vorgestellt wurden.

Weil man in den Bergen sehr vom Wetter abhängig ist, muss man sehr flexibel sein. Teilweise gab es sogar Schnee.

Bei den Dreharbeiten in den Bergen war immer die richtige Bergrettung dabei und gab Anweisungen, weil es auch gefährlich sein konnte, wenn man nicht aufpasste.

Für mich waren es ganz andere und neue Erfahrungen als bei meinen bisherigen Rollen.

Es war sehr spannend und machte viel Spaß, war aber teilweise auch ganz schön anstrengend.

Alle waren sehr nett zu mir und ich habe sehr viel gelernt. Vielen Dank an den Regisseur Jakob und das ganze Team!

Wir drehten ja in Ramsau am Dachstein in der wunderschönen Landschaft der Steiermark, wo viele Leute Urlaub machen. Immer wieder kamen Wanderer vorbei und blieben auch stehen und schauten zu. Manche blieben sogar über Stunden und wollten dann manchmal auch ein Selfie mit mir machen.

Fast wie Urlaub

An drehfreien Tagen hatte ich die Möglichkeit, mit der Seilbahn zum Planai hochzufahren und ein wenig zu wandern. Besonders schön war es, mit der Seilbahn auf den Dachstein zu fahren und dann über die Hängebrücke zum Eispalast zu wandern und das bei Schnee.

Ich freute mich auch sehr, dass ich die Gelegenheit hatte, nach Salzburg zu fahren und mich dort mit einer Freundin zu treffen, die mir diese wunderbare Stadt zeigte.

Nun bin ich schon sehr gespannt auf den fertigen Film und hoffe, dass er bei den Zuschauern gut ankommt.

Für mich war es jedenfalls wieder eine sehr schöne Erfahrung und ich würde mich riesig freuen, wenn ich vielleicht mal wieder bei den Bergrettern dabei sein dürfte.

4 Kommentare zu “Die Bergretter – Ohne Aussicht

  1. Pingback: Inklusion bei den „Bergrettern“ – chaoslu

  2. Ich fand dich toll ! Es war eine gelungene Folge mit einer tollen Story.
    Würde mich freuen dich öfters mal befinden Bergrettern zu sehen.

    Viele Grüße aus den USA 🇺🇸
    Irina

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  3. Hallo Carina
    Gratulation zu Deiner tollen Leistung.
    Es war eine tolle Folge.
    Viele Grüße aus der inzwischen schon (wieder) tief verschneiten Ramsau.

    Heri Eisl, Bergrettung Ramsau

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